Archiv der Kategorie: Kinder und Jugendliche

Von einer Idee zur Rutsche

Erinnern Sie sich noch an den Marktplatz der Ideen 2015? Die Kinder und Jugendlichen hatten die Idee das sie sich eine Rutsche für den Spielplatz wünschen. Wir haben hier an verschiedenen Stellen darüber berichtet. Nun haben die Kids auf ihre ganz eigene Art und Weise das ganze dokumentiert. Viel Spaß beim anschauen!

 

 

Vielen Dank an alle die auf dem Weg die Kinder und Jugendlichen unterstützt haben auch von uns!

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Wir wünschen uns eine Rutsche…

spiel1Beim Marktplatz der Ideen 2014 haben sich die Kids auch viele Gedanken gemacht was sie für Ideen zur Verbesserung für den Kiez haben. Der größte Wunsch und „DIE“ Idee war dann unteranderem eine Rutsche für den Spielplatz am Rosengarten. Die Idee war geboren, aber wie geht das nun? Sie haben beim Kinder und Jugendhaushalt die Idee eingebracht und dafür ein bisschen Geld bekommen. Das Natur- und Grünflächenamt Steglitz-Zehlendorf hat in diesem Jahr Geld bekommen für die verbesserung von Spielplätzen und hat davon noch ein bisschen was oben drauf gepackt. So konnten die Kids im Sommer in einer geheimen Wahl mit Wahlurne und mobiler Präsentationswand zwischen 5 verschiedenen Kletterkombinationen mit Rutsche entscheiden.

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Mit großen Abstand hat die rechts zu sehende Spielkombination gewonnen. Es ist eine schöne Kombination aus Klettern und Rutschen, und nebenbei ist es auch eine der Langen Rutschen geworden. Nun hieß es wieder warten, weil ja ersteinmal eine Firma gefunden werden mußte die die Kombination bestellt und aufbaut. Angedacht war September, damit die Kids noch ein bisschen was davon haben.

Manchmal dauern die Dinge leider ein bißchen länger und so wurde aus September Dezember, und in der vergandenden Woche wurde klammheimlich mit dem Aufbau begonnen. Aber den aufmerksamen Käseglöcknern blieb dies nicht verborgen und so konnten ein paar Fotos gemacht werden.

 

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An einem ganzen Tag haben sie alles aufgebaut. Leider ist es nur so das das Spielen erst genehmigt wird wenn alles stabil steht. So heißt es nun wieder warten. 14 Tage muß der Beton aushärten und dann muß geschaut werden ob alles stabil steht. Das heißt mit dem rutschen wird es erst im neuen Jahr was. Aber solange kann man ja schon mal schmulen. Sieht das nicht toll aus?

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Ich will doch nur spielen – Ein Artikel zum Nachdenken

ZEITmagazin 5. September 2009  von Tanja Stelzer

Eltern fördern ihre Kinder heute wie nie zuvor – und helfen oft mit Therapien und Medikamenten nach. Aber welchen Preis bezahlen die Kinder für den Erfolg?

Vera Klischan, Schulleiterin der Hamburger Gorch-Fock-Grundschule, sitzt in ihrem Büro und wartet darauf, dass der Reisebus auf den Parkplatz vor ihrem Fenster rollt. Die 3b kommt von einer Klassenfahrt zurück. Sie machen jetzt übrigens Reisen völlig ohne Programm. Eine Woche ausspannen. Nichts tun: im wohlhabenden Blankenese , wo die Grundschule liegt, ist das der wahre Luxus – für die Eltern mit ihren wichtigen Jobs wie für die Kinder, die nicht weniger beschäftigt sind.

Das ganze Land redet von Förderung, davon, wie Kinder mithalten können im internationalen Vergleich – und diese Schule lernt das Runterkommen? Das Loslassen? Das hat damit zu tun, dass es den Kindern, die hier zur Schule gehen, nicht so blendend geht, wie man denken könnte. Obwohl zu Weihnachten und zu den Geburtstagen keine nennenswerten Wünsche ausgelassen werden, obwohl die Kinder gebildete Eltern haben, hoch- und höchstqualifiziert im Beruf, fürsorglich im Privaten. Diesen Kindern wird Aufmerksamkeit geschenkt, manche würden sagen: Sie werden so sehr geliebt wie keine Generation vor ihnen.

Obwohl man also bessere Startchancen kaum haben könnte im Leben, ist es hier nicht anders als überall sonst im Land, quer durch die Schichten: Kinderärzte verschreiben schätzungsweise einem Drittel der Schüler Stunden beim Ergotherapeuten, beim Logopäden, beim Lerntherapeuten. Man fragt sich, wann die Kinder Zeit haben, in ihren liebevoll eingerichteten Zimmern zu spielen: Sie gehen zum Hockey, zum Tennis, zum Segeln, zur Musikstunde, manchmal haben sie an einem Nachmittag zwei bis drei Programmpunkte zu absolvieren. Und dann eben noch die Therapie.

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Weihnachtswunder – Menschen halten zusammen

wohnung1Es war sieben Tage vor Weihnachten als ein Notruf aus dem Jugendamt im Kinder-, Jugend- und Familientreff Käseglocke ankam. Eine Familie mit einer alleinerziehenden Mutter und 4 Kindern ist einem Kabelbrand zum Opfer gefallen und hat all ihr Hab und Gut verloren. Was nicht von den Flammen zerstört wurde, hatte der Löschschaum oder Ruß zerstört. Die Wohnungsgesellschaft hatte schnell reagieren können und eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt. Die Wohnung ist nicht renoviert und möbliert. Das heißt es war ein Dach über den Kopf gefunden, aber nichts worin man schlafen kann. Hier wurde Hilfe gebraucht! Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. konnte über das Klamötchen schnell und unkompliziert mit Möbeln und Bettwäsche aushelfen. Spiel und Action e.V., mit dem Trödel-Basar ebenfalls. Am Freitag wurden die ersten Sachen zu der Familie gebracht, im Gepäck waren Möbel, Bettwäscheinnenteile, Bettwäsche, Kleidung, Spielsachen, Lampen und vieles mehr. Freitag Mittag ging auf der Seite der Käseglocke bei Facebook ein Aufruf raus. Der war wie folgt:

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Mitmachmove – Beteiligung von Kinder und Jugendlichen

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Kinder und Jugendliche haben Ideen, Motivation und Elan was zu bewegen in ihrem Kiez. Das geht im kleinen wie z.B. in der Einrichtung in die sie gehen oder auch im großen wie z.B. die gestaltung einer Straßenführung oder eines Spielplatzes. SIe sehen den Kiez mit anderen Augen und sind die Experten für ihre Anliegen. Sie brauchen nur einen Rahmen in dem sie zu Wort kommen dürfen.

Wir haben in Steglitz-Zehlendorf das Glück ein aktives und engagiertes Kinder und Jugendbüro (KiJuB) zu haben die eine Menge möglich machen. Im Rahmen einer Fachkräfte Werkstatt entstand die Idee für eine bessere Vernetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Steglitz-Zehlendorf „Lokale Beteiligungsstellen“ einzurichten. Mit den Trägern die bereits aktive Beteiligung in ihreren Einrichtungen und im Kiez engagiert sind sollte dieses umgesetzt werden. So stellte das KiJuB einen Antrag beim Jugend Demokratiefonds Berlin für ein Modellprojekt, was vorsieht Lokale Beteiligungsstellen einzurichten und zu vernetzen, und bekamen eine Projektfinanzierung um das Projekt zu starten.

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Fünf verschiedene Einrichtungen aus Steglitz Zehlendorf haben sich zusammengefunden das Konzept „Lokale Beteiligungsstellen“ mit Leben zu füllen. Dabei sind aus Zehlendorf das NBH Wanseebahn, aus Steglitz die Jever9, aus Lankwitz Outreach der JugendKulturBunker und die KiJuFam Käseglocke. Gemeinsam versuchen die Einrichtungen mit den verschiedensten Aktionen und Projekten Kinder und Jugendliche aus dem Kiez zu motivieren was zu bewegen. In Lankwitz waren das z.B. der Kinder- und Jugendtisch beim Marktplatz der Ideen. Ein grosses Projekt was den ganzen Bezirk und zufälig auch die gleichen Träger ist das Projekt „Legale Graffiti Wand in Steglitz-Zehlendorf“. An dieser Stelle ist Zephir Street Life noch mit am Start.

Für das Projekt „Mitmach-Move“ gibt es einen eigenen Blog wo die verschiedenen Träger über ihre einzelnen Projekte berichten, sowie als auch eine eigene Facebookseite die regelmäßig gepflegt wird. blogkijubmitmachmovefb

Link zum Blog: http://www.mitmachmove-sz.de/

Link zu Facebook:  https://www.facebook.com/mitmachmoveSZ?ref=bookmarks

Über die Projekte in unserer Region werden wir natürlich auch hier im Blog berichten.

 

Im Rahmen des Projektes ist eine SimpleShow entstanden die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erklärt.

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Bericht vom ersten Tag

marktplatz2014_02915.00 Uhr im Rosengarten. In der Mitte des Ganges stehen Moderationswände und auf den Wiesen drum herum Tische und Stühle. Ein Flipchart steht mitten in der Landschaft und am Haus stehen auch Tische und Stühle und ein kleines Büffet mit Kuchen, Salaten, Obst und Gemüse wird aufgebaut. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Langsam treffen immer mehr Menschen für den Marktplatz der Ideen ein. Sie haben ihre Anliegen und Ideen mitgebracht.

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Frau Härtel, eine der beiden Geschäftsführerinen von Spiel & Action e.V. und Sprecherin des Runden Tisch Lankwitz-Südende eröffnet die Veranstaltung. Sie erklärt kurz den Zeitplan des Tages, den Ablauf des Marktplatzes und die Regeln nach den Diskutiert werden darf. Die Regeln sind einfach und übersichtlich. Das Konzept ist ein offener Raum (engl. Open Space) in dem alles möglich ist und ein jeder das mit einbringen kann was sie/er mag und kann.

 

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Kiez.Report: Marktplatz der Ideen öffnet am Wochenende

Der Kiez-Report hat einen kleinen 2 Minütigen Beitrag über den Marktplatz der Ideen erstellt. An dieser Stelle vielen Dank dafür an den Kiez Report und das Engagement!

Und ihnen viel Spaß beim anschauen.

Kiez.Report: Marktplatz der Ideen öffnet am Wochenende.

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