Archiv der Kategorie: Straßen und Verkehr

Illegale Kleidercontainer – Never ending Story?

Im März 2015 haben wir in dem Artikel „Kleidercontainer – Erlaubt oder Verboten? bereits einmal darüber berichtet was man als Bürgerin und Bürger gegen illegal aufgestellte Kleidercontainer tun kann und wo die Grenzen liegen. Der Kiez-Report hat aus aktuellen Anlass das Thema ebenfalls aufgegriffen und einen sehr interessanten Beitrag dazu veröffentlicht.

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Bericht vom Runden Tisch März 2015

20150305_081735Ein spanndendes Thema erwartete die zahlreichen Teilnehmer des Runden Tisches Lankwitz-Südende die noch nicht die Grippe abbekommen haben oder schon erfolgreich gemeistert hatten. „Schenkökonomie“ oder auch „Die Kultur des Schenkens“ stand auf der Tagesordnung.  Zu Gast war Hr. N. der das Thema bei dem ersten Marktplatz der Ideen 2013 eingebracht hatte, und dann durch lange Krankheit es leider nicht weiter verfolgen konnte. Er referierte kurz was sich Grundsätzlich hinter der Idee der Schenkökonomie verbirgt. Ein Grundgedanke ist das jeder Mensch etwas hat was er schenken kann. Hierbei handelt es sich nicht um Materielle Dinge, sondern eher um Ressourcen und Fähigkeiten die jeder einzelne in sich birgt. Ebenso hat jeder auch Wünsche, wo er Hilfe oder Begleitung braucht. Packt man diese beiden Dinge zusammen hat man den Kerngedanken schon gefasst. Im Bereich der Science Fiction zeigt uns Star Trek wie das Leben ohne Geld funktionieren kann, aber auch in anderen Ländern bei Naturvölkern wird dieser Gedanke seit Generationen mit Erfolg gelebt. Es kann funktionieren, auch wenn es ersteinmal sehr utopisch klingt. Wie ist nun die konkrete Idee und wie muss man es sich vorstellen? An dieser Stelle ein Beispiel: Weiterlesen

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Frühling bittet um Mithilfe!

Der Winter ist nun vorbei und der Frühling kommt. Mit ihnen werden auch die Schäden welche die Kälte verursacht hat sichtbar. Immer mehr Schlaglöcher in den Straßen und Stolperfallen in Gehwegen. Hier gibt es zwei Lösungen: 1. Man wartet ab bis es gemacht wird ODER 2. Man wird ein bißchen Aktib und meldet es dem Bezirksamt. Wie melden? Warteschleife, immer wieder erzählen was man will um dann den richtigen Ansprechpartner an der Strippe zu haben? NEIN! Dafür gibt es doch das Internet: Die Lösung ist eine Webseite mit dem schönen Titel www.schlaglochmelder.de. Auf dieser Seite können Sie Deutschlandweit Schlaglöcher und Schäden melden. Steglitz-Zehlendorf hat hierfür eine eigene Seite eingerichtet unter:

schlagloch

 

https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und -gruenflaechenamt/tiefbau/formular.87799.php

 

Es können alle Schäden im öffentlichen Straßenland gemeldet werden. Das heißt nicht nur Löcher in der Fahrbahn, sondern auch Schäden in Radwegen, auf Gehwegen und Übergängen. Das Fomular ist einfach gestaltet und Sie können, aber müssen nicht Ihre Daten angeben. – Was passiert nun wenn Sie das ausfüllen. Es erfolgt eine Meldung in die entsprechende Abteilung, eine Überprüfung, beauftragung einer Firma zum beseitigen des Schadens. Und das alles in nur wenigen Tagen. Man darf nicht erwarten das man heute eine Meldung rausschickt und morgen ist das Loch weg, aber die Erfahrungen haben gezeigt das es doch je nach schwere des Schadens innerhalb von wenigen Tagen erledigt ist und das mit eigentlich kleinem Aufwand für einen selbst.

Eine andere spanende Aktion auf die wir aufmerksam  machen möchten ist von der BSR. Es gibt Tage an denen die Weihnachtsbäume abgeholt werden, die sind jedes Jahr gleich und die BSR kommt und holt die Weihnachtsbäume ab. Nun passiert es durch den Nachweihnachtsstreß das einige Haushalte diesen Tag verpassen, und erst später den Weihnachtsbaum nach draußen legen. Dort liegt er nun, abgeschmückt zur Abholung bereit und keiner kommt. Man kann von der BSR ebenso wie vom Bezirksamt nicht erwarten das sie durch alle Straßen fahren um zu schauen wo ein solcher Nachzügler liegt. Hierzu haben sie auch eine Webseite eingerichtet wo man den oder die Weihnachtsbäume melden kann. Diese werden dann nach unserer Erfahrung sehr schnell abgeholt.

weihnachtsbaum

 

 

http://www.bsr.de/weihnachtsbaumentdecker.php

 

 

 

Das sind zwei tolle Seiten, die wir hier gerne mal vorstellen wollten. Weder das Bezirksamt noch die BSR können immer und überall sein. Wir sind die Experten für unseren Kiez. Wir sehen was nicht stimmt und wo es hackt. Helfen Sie mit das unser Kiez schöner wird!

 

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Radwegführung in der Leonorenstraße

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Am letzten Runden Tisch wurde nochmals das Thema Radweg in der Leonorenstraße und an der Lankwitz-Kirche (Paul-Schneider-Straße) aufgeworfen. Erstmals kam wurde das Thema beim Marktplatz der Ideen diskutiert. Hr. W. als Geschäftsstelle des Präventionsbeirates Steglitz-Zehlendorf hat sich dem Thema angenommen und an die Verkehrslenkung Berlin eine Anfrage geschickt. Die Antwort möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und im folgenden veröffentlichen.

 

 

„Bei den von Ihnen beschriebenen Bereichen der Leonorenstraße bzw. Paul-Schneider-Straße handelt es sich um Bushalte- und Engstellen­bereiche, an denen eine normale Radwegführung mit ca. 1-2 m Abstand zum Bord aus Gründen der zu geringen Seitenraum­breite bzw. der Gefährdung der ein- und aussteigenden Fahrgäste nicht sinnvoll ist. Nicht nur beim Fahrgastwechsel, sondern auch zwi­schen den Haltevorgängen der Busse kommt es an stark frequentierten Umsteigehaltestellen wie den hier betroffenen bei einer 1-2 m weiten Absetzung der Radwege vom Bord immer wieder zu Konflikten zwischen Fahrgästen und dem Radverkehr. Hauptproblem ist da­bei, dass es bei einer Absetzung des Radwegs um ca. 1-2 m unklar ist, ob der schmale Streifen zwischen Bord und Radweg noch aus­reicht, um an den ein- oder aussteigenden Fahrgästen vorbeizufahren, oder ob hier aus der Straßenverkehrsordnung (vgl. StVO § 20 (2))  bereits ein Wartegebot für den Radverkehr abzuleiten ist. Andererseits respektieren die wartenden Fahrgäste in solchen Fällen erfahrungsgemäß auch zwischen den Fahrgastwechselvorgängen nur selten den Radweg bzw. den dann bestehenden Vorrang des Radverkehrs, wenn sie zwischen der Fahrbahnkante und der Wartefläche mit der Haltestelleneinrichtung rechts vom Radweg hin- und herpendeln. Auch eine Führung des Radwegs direkt am Bord ist bei stark frequentierten Bushaltestellen nicht unproblematisch, da in diesem Fall die Wartepflicht des Radverkehrs zwar etwas klarer erkennbar ist, Gefährdungen von Fahrgästen durch den Radverkehr aber auch hier nicht ausgeschlossen werden können. Erst wenn der Abstand des Radwegs vom Bord so groß ist, dass die komplette Haltestelleneinrichtung und die wartenden Fahrgäste links vom Radweg Platz finden und dabei auch noch ein ausreichend breiter Gehweg für den Fußgängerlängsverkehr verbleibt, ist an stark frequentierten Bushaltestellen eine einigermaßen konfliktarme Führung im Seitenraum möglich. Daher ist es insbesondere an so stark frequentierten Umsteigehaltestellen wie der auf der Ostseite der Leonorenstraße am S-Bahnhof Lankwitz in der Regel besser, den Radverkehr über einen Schutzstreifen oder eine überbreite Busspur zu führen, wenn im Seitenraum eine weit abgesetzte Umfahrung der Haltestelle sowie der gesamten Haltestelleneinrichtung und der wartenden Fahrgäste aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist.  

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