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Gäste des Marktplatz der Ideen stellen sich vor: Thementisch 3 – Sicherheit im Kiez & Jugendschutzkontrollen

Sicherheit im Kiez? Sicherheit ist eine ganz subjettive Geschichte und jeder hat ein anderes Gefühl von Sicherheit, aber es gibt einige Dinge, die einem das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Wie kann unser Kiez sicherer werden? Und wo sollte er sicherer werden? Passend dazu das Thema „Jugendschutzkontrollen“. Was sind Jugendschutzkontrollen? Was ist Jugendschutz? Was können wir tun, um zu unterstützen? Was ist da möglich?

Zum Thema Sicherheit im Kiez haben wir 2014 hier im Blog bereits einen Artikel veröffentlicht. Wenn Sie möchten laden wir Sie ein, diesen einfach zu lesen. „Sicherheit im öffentlichen Raum! Was heißt das? Wann fühle ich mich sicher? Was trägt zu meinem Sicherheitsgefühl bei? Wer ist für die Sicherheit zuständig? – Viele Fragen fallen mir ein wenn ich über den Satz Sicherheit im öffentlichen Raum nachdenke…“ (Zitat aus dem Beitrag: Sicherheit im Kiez„) Hier gehts zum Beitrag.

 

Zu diesem Thema haben wir zwei Expertinnen eingeladen. Die Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei des Abschnitt 46 und die Beauftragte für Jugendschutzkontrollen vom Ordnungsamt Steglitz-Zehlendorf. Beide Frauen stehen ihren Ideen, Wünschen und Anregungen offen gegenüber. Nutzen Sie ihre Chance und gehen sie mit den beiden Frauen ins Gespräch:

Marktplatz der Ideen 2019
am 1. Juni 2019
Zeit: 17.00 bis 18.00 Uhr

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Bürger-Anliegen für das Seniorenforum

Am Dienstag, den 11. Juni 2019, von 15 bis 17 Uhr wird im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf die Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf [SV] das Seniorenforum 2019 unter dem Motto „Zuhause Wohnen: versorgt, sicher und mobil“ veranstalten.
Bitte blockieren Sie diesen Termin, damit Sie daran teilnehmen werden.

Sie, das sind alle Menschen über 60 Jahre und ihren Angehörigen im Bezirk, sind aufgerufen, der SV ihre seniorenrelevanten Probleme zu benennen. Diese können auch über das weit gefasste Thema des Forums hinausgehen.

Einige Denksplitter [ / ] für Ihre an die SV zu meldenden Nöte und Beschwerden. Bitte diese Anliegen stets mit genauer Ortsangabe und, wenn möglich und nötig, mit Foto:

[Fehlende Bänke auf Ihren Wegen / Fehlende Überdachungen an den Bushaltestellen / Marode oder unzureichend beleuchtete Gehwege / Engpässe für Fußgänger wegen parkender PKWs, Aufsteller / Auf dem Bürgersteig Restaurant-Möbel, Fahrradständer und Unrat / Kantenstein-Absenkungen, Übergänge und Einmündungen zugeparkt / Akustischen Melder an Fußgängerampeln außer Betrieb / An Fußgängerampeln: Wartezeiten unerklärlich hoch, Ampelzeiten zu kurz, Mittelinseln zu schmal für Rollstühle, / Spurrillen-Pfützen / Verkehrsberuhigung in Ihrer Wohnstraße / 30 km/h auf seniorenfrequentierten Straßen sowie vor Freizeitheimen, Krankenhäusern, Ärztehäusern  / Marode Treppen, fehlende Handläufe und Aufzüge in öffentlichen Einrichtungen sowie beim ÖPNV / Senioren-Monatskarten für alle Tarifgebiete (A, AB, BC. AB, ABC) / Rückfahrt mit demselben Einzelfahrschein innerhalb von 2 Stunden / Fehlende Videoüberwachung / Böllerverbot / Schlecht beleuchtete Gehwege / Keine Polizisten zu Fuß / Kiezversorgung für Daseinssorge sowie Einzelhandel, Geldinstitut (Wertsachen-Schließfächer!), Post und Arzt.]

Für das Forum sammelt die Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf [SV] Ihre Bürger-Anliegen und überarbeitet diese zu Fragen und Anträgen an das Bezirksamt. Der 20. April ist Redaktionsschluss für Ihre eingereichten Fragen, Wünsche, Anträge und Beschwerden an das Bezirksamt. Im Forum am 11. Juni werden dann diese Bürger-Anliegen vom zuständigen Amt beantwortet. 

Selbstverständlich werden all Ihre Anliegen beim Eingang von der Seniorenvertretung geprüft, ob Ihr Problem nicht unverzüglich gelöst werden muss und kann.

Die Seniorenvertretung freut sich über Ihre Meldungen.

Kontakt:
Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf

www.steglitz-zehlendorf/seniorenvertretung
Büro im Ordnungsamt, Unter den Eichen 1, 12203 Berlin
Tel.: 030 90299 3040 mit AB, seniorenvertretung(at)ba-sz.berlin.de (bitte das (at) durch das @-Zeichen ersetzen)
Kontakt: Elmar Krause, Bismarckstr. 66B, 14109 Berlin
Handy: 0170 588 1018 mit AB, elmarw.krause(at)alumni.hu-berlin.de
(bitte das (at) durch das @-Zeichen ersetzen)

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Hier gibt es nichts zu holen – Berliner Woche

Berliner Woche – 11. März KW 11
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Gesundes Misstrauen schützt Senioren vor Betrug

Mal geht es um eine günstige Teppichreinigung, ein anderes Mal um eine billige Reise: Senioren werden am Telefon oft vermeintliche Schnäppchen aufgedrängt. „Sie werden deutlich häufiger betrogen als beraubt“, sagt Monika Weiß, Ansprechpartnerin für das Thema Seniorensicherheit beim Landeskriminalamt (LKA) in Berlin.

Das beste Mittel gegen Betrug: Misstrauen. Die Tricks sind im Prinzip immer die gleichen, es gibt aber stets neue Varianten. Weiß teilt die Tricks in drei Kategorien auf: Die Täter suchen angeblich Hilfe, sie geben eine falsche Identität an oder sie täuschen eine Bekanntschaft vor. Bei der letzten Variante ist vor allem der Enkeltrick bekannt. Die Täter suchten im Telefonbuch nach Menschen mit Vornamen, die nach einer älteren Person klingen, erläutert Helmut Rüster von der Opferhilfe „Weißer Ring“ in Mainz – etwa „Heinz“ oder „Edeltraud“. Dann beginnt das Gespräch mit einem Satz wie „Hier ist dein Enkel“ oder „Rate mal, wer hier ist?“. Der Täter schafft es schnell, eine scheinbare Vertrautheit herzustellen. Dann stellt er seine Forderung: Angeblich braucht er sofort dringend Geld – etwa für eine Autoreparatur oder eine teure ärztliche Behandlung. Er baut Druck auf, ruft mehrfach an, lässt den Senior kaum zum Nachdenken kommen.

Senioren sollten nie Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben, rät Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention in Stuttgart. Der beste Schutz ist, einfach kommentarlos den Hörer aufzulegen. Häufig nehmen die Betrü- ger auch eine falsche Identität an, dann treten sie etwa als Polizist, Handwerker, Bankangestellter oder Mitarbeiter der Stadtwerke auf. Grundsätzlich gilt: Erst mal keinen in die Wohnung lassen, sondern in einer sicheren Position bleiben – etwa mit Kette vor der Tür, an der Sprechanlage oder am Fenster.

„Man sollte genau fragen, woher die Leute kommen“, rät Weiß vom Berliner LKA. Die Betrüger wedeln in diesem Fall gerne mit einem Ausweis herum – den sollten sich die Senioren genau anschauen. Manche Ganoven haben sich nicht die Mühe einer Fälschung gemacht, sondern zum Beispiel einen Fitnesscenter-Ausweis in der Hand. Wirkt der Ausweis echt, lässt der vorsichtige Senior den unangekündigten Besuch trotzdem vor der Haustür stehen, sucht sich am besten im Telefonbuch die Nummer der angegebenen Dienststelle oder Firma heraus und fragt dort nach. Spätestens dann trollt sich der Betrüger in der Regel. „Dem Täter muss klarwerden, dass da jemand aufpasst“, erklärt Rüster vom Weißen Ring. Deutliche Signale an ihn sind Sätze wie: „Sie werden sicher Verständnis haben, dass ich da vorsichtig bin und mich erst mal erkundige“. Sinnvoll ist es, beim Nachbarn zu klingeln – die Anwesenheit eines weiteren Menschen wirkt auf den Betrüger abschreckend. Meistens lauert auch noch ein weiterer Täter im Hintergrund. Hat sich sein Komplize Zugang zur Wohnung verschafft, dringt er ebenfalls ein und stiehlt Wertsachen. Sind Senioren hinterhältig betrogen worden, hat das nicht nur finanzielle, sondern auch psychische Folgen. „Es ist ein Vertrauensverlust“, sagt Weiß. Oft droht dann außerdem Ärger mit der verständnislosen Verwandtschaft.

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Sicherheit im Kiez

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Sicherheit im öffentlichen Raum! Was heißt das? Wann fühle ich mich sicher? Was trägt zu meinem Sicherheitsgefühl bei? Wer ist für die Sicherheit zuständig? – Viele Fragen fallen mir ein wenn ich über den Satz Sicherheit im öffentlichen Raum nachdenke. Im Präventionsbeirat Steglitz-Zehlendorf war dieses Thema der dritte Teil im Vortrag der Berliner Polizei.

Es sind viele Faktoren die zu einem Sicherheitsgefühl beitragen. Ein wichtiger Teil ist zum Beispiel Beleuchtung. Eine gut ausgeleuchteter Weg schafft ein Sicherheitsgefühl, wohingegen ein wenig bis garnicht beleuchteter Weg Unwohlsein bis Angst auslöst. Dies ist nur ein Beispiel. Andere Beispiele sind ungepflegte Parkanlagen, Müll in Grünanlagen und am Straßenrand, wild besprühte oder beschmierte Wände und Bänke. Man spricht von einer Verwahrlosungstendez im Kiez. Eine kaputte oder beschmierte Bank zieht weitere kaputte Bänke nach sich, oder auch ein Müllhaufen wird wachsen wenn ihn keiner wegräumt. Die Hemmschwelle sinkt, und es findet eine verdrängung statt. Zum Beispiel eine Parkanlage wo sich grosse Gruppen treffen die Alkohol und andere Dinge konsumieren und täglich mehr werden verdrängen die Familien und Senioren in dem Park spazieren zu gehen und ein Picknick zu veranstalten. Das heißt nicht das die Gruppe in irgendeiner Weise auffällig ist, und die Besucher des Parks anpöbelt und oder ähnliches. Es reicht meist die Präsents, das Besucher des Parks sich nicht mehr wohlfühlen. In diesem Moment wo die Besucher des Parks wegbleiben wird der Park für andere Gruppen die sich ungestört treffen möchten, vielleicht auch mal gerne was kaputt machen attraktiver. Es fehlt die soziale Kontrolle. Wie kann man diesem nun entgegenwirken?

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