{"id":1346,"date":"2020-08-22T09:36:09","date_gmt":"2020-08-22T07:36:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/?p=1346"},"modified":"2020-08-22T09:36:41","modified_gmt":"2020-08-22T07:36:41","slug":"essbare-stadt-urbangardening-artikel-aus-dem-tagesspiegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/?p=1346","title":{"rendered":"Essbare Stadt &#8211; Urbangardening &#8211; Artikel aus dem Tagesspiegel"},"content":{"rendered":"<p>Tagesspiegel &#8211; 23.05.2018<\/p>\n<h2>So schmeckt Berlin<\/h2>\n<p>Die Hauptstadt wird zum Ernteland \u2013 dank der wachsenden Zahl urbaner G\u00e4rtner und der Wiederentdeckung essbarer Wildpflanzen. Auch der Senat will gr\u00fcne Freifl\u00e4chen sch\u00fctzen.<br \/>\n<em>MADLEN HAARBACH<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1347\" src=\"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts1.png\" alt=\"\" width=\"806\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts1.png 806w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts1-300x118.png 300w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts1-768x302.png 768w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts1-624x245.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Apfelb\u00e4ume am Kulturforum. Zur Ausstellung &#8222;Food Revolution 5.0&#8220; zur Zukunft der Ern\u00e4hrung verwandelt sich die Piazza vor dem&#8230;FOTO: KITTY KLEIST-HEINRICH<\/p>\n<p>Was werden wir morgen essen? Wie wird es aussehen? Und wo sollen die Lebensmittel herkommen? Diesen Fragen stellt sich die Ausstellung \u201eFood Revolution 5.0\u201c, die ab diesem Wochenende im Kunstgewerbemuseum zu sehen ist. Mehr als 30 internationale Designer stellen ihre Ideen f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Zukunft vor. Die Visionen reichen vom 3-D-Drucker f\u00fcr In-vitro-Fleisch \u00fcber die Insektenfarm f\u00fcr den Hausgebrauch bis hin zu Indoor-Gew\u00e4chsh\u00e4usern und Algenreaktoren. Kuratorin Claudia Banz will mit der Ausstellung Denkanst\u00f6\u00dfe f\u00fcr die aus ihrer Sicht dringend notwendige Revolution der globalen Ern\u00e4hrung geben. Und sie ist \u00fcberzeugt, dass dazu auch die wachsenden St\u00e4dte einen wichtigen Beitrag leisten m\u00fcssen. Wie das aussehen k\u00f6nnte, ist vor der T\u00fcr des Kunstgewerbemuseums zu erfahren: Zur Ausstellung wurde die Piazza im Kulturforum zum \u201eEssbaren Garten\u201c umgestaltet \u2013 inklusive Streuobstwiese. F\u00fcr Besucher ist das Ernten ausdr\u00fccklich erlaubt.<\/p>\n<p>Urbanes G\u00e4rtnern und Ernten sind schwer in Mode. In Berlin z\u00e4hlt die Stiftung Interkultur aktuell fast 100 Gartenprojekte \u2013 von kleinen Fl\u00e4chen mit f\u00fcnf G\u00e4rtnern bis zu gro\u00dfen Projekten wie den Prinzessinneng\u00e4rten oder dem Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld. Der Berliner Senat will \u201eUrban Gardening in der Stadt verwurzeln\u201c \u2013 so steht es in der rot-rot-gr\u00fcnen Koalitionsvereinbarung. Vorbild daf\u00fcr k\u00f6nnte die rheinland-pf\u00e4lzische Kleinstadt Andernach sein, die sich vor knapp einem Jahrzehnt als \u201eessbare Stadt\u201c neu erfand: Gr\u00fcnfl\u00e4chen wurden mit essbaren Pflanzen wie Mandeln, Pfirsichen und \u00c4pfeln bepflanzt, die von der Bev\u00f6lkerung frei geerntet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diesem Beispiel folgend sollen neue Fl\u00e4chen zum G\u00e4rtnern einen festen Platz in der Berliner Freiraumstrategie erhalten, sagt Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung f\u00fcr Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Auch die Stelle eines Urban-Gardening-Beauftragten soll bald besetzt werden. Parallel werden seit drei Jahren Werkstattgespr\u00e4che zum Stadtg\u00e4rtnern organisiert, demn\u00e4chst soll eine Charta f\u00fcr die Entwicklung des Berliner Stadtgr\u00fcns erarbeitet werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Unz\u00e4hlige essbare Pflanzen wachsen wild in Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Die Pflanzer k\u00f6nnen die politische Hege gebrauchen, denn viele Gemeinschaftsg\u00e4rten bangen um ihre Existenz: Neubauprojekte bedrohen die Freifl\u00e4chen, die oft jahrzehntelang brachlagen. Und selbst wer nur eine Baumscheibe bepflanzen m\u00f6chte, muss sich durch ein Dickicht beh\u00f6rdlicher Auflagen schlagen. Dabei k\u00f6nnte Berlin l\u00e4ngst eine essbare Stadt sein, sagt Kathrin Scheurich. Die Umweltp\u00e4dagogin bietet seit vier Jahren G\u00e4rtnerseminare und Wildkr\u00e4uterf\u00fchrungen in Berlin an und beobachtet: \u201eDas Thema urbanes G\u00e4rtnern hat die Mitte der Bev\u00f6lkerung erreicht.\u201c Vor ein paar Jahren noch h\u00e4tte sie ungl\u00e4ubige Blicke geerntet, wenn sie sich ein G\u00e4nsebl\u00fcmchen in den Mund steckte, inzwischen sei das Wissen um essbare Bl\u00fcten weitl\u00e4ufig bekannt. Und in Berlin w\u00e4chst so einiges, das man ernten kann: Aus Lindenbl\u00fcten l\u00e4sst sich Tee kochen, die jungen Bl\u00e4tter etlicher Baumarten, neben der Linde etwa auch von Ahorn und Buche, bieten \u2013 ma\u00dfvoll eingesetzt \u2013 eine gute Abwechslung f\u00fcr den Salat. Ein typischer Stadtbaum wie die T\u00fcrkische Baumhasel tr\u00e4gt essbare N\u00fcsse. Auch Walnussb\u00e4ume und Esskastanien stehen an Berliner Stra\u00dfen. In Parks und in Gr\u00fcnanlagen kann man wilde Erd-, Brom- und Heidelbeeren ernten, etwa entlang des Teltowkanals. In Parks und Stadtforsten wachsen Pilze und unz\u00e4hlige Kr\u00e4uter, etwa der Berliner Wunderlauch, eine spezielle B\u00e4rlauchart, man muss nur wissen, wo.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1348\" src=\"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts2.png\" alt=\"\" width=\"806\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts2.png 806w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts2-300x158.png 300w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts2-768x404.png 768w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts2-624x328.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\" \/><\/a><\/p>\n<p>G\u00e4rtnern auf dem Tempelhofer Feld. Das Allmende-Kontor vermietet Parzellen an urbane Freizeitpflanzer. FOTO: DORIS SPIEKERMANN-KLAAS<\/p>\n<p>Am einfachsten sei es, Kr\u00e4uter und Pflanzen selbst zu ziehen. \u201eWer im Hinterhof g\u00e4rtnern will, muss vor allem die Lichtverh\u00e4ltnisse beachten\u201c, r\u00e4t Scheurich. Schatten vertragen nur bestimmte Pflanzen. Sehr gute Erfahrungen machen viele mit robustem Feldsalat, der sogar im Winter angebaut werden kann. Andere experimentieren mit kleinen Tricks: Tomaten wachsen an der Hausfassade oft besser, weil diese W\u00e4rme abstrahlt. St\u00e4dtische G\u00e4rtner m\u00fcssen sich nicht nur gegen \u00c4mter und Auflagen behaupten. In Biesdorf sorgt sich ein Gemeinschaftsgartenprojekt vor allem um die Wildschweine. Erst im Januar trat Pascal Grothe an das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit der Idee f\u00fcr einen B\u00fcrgergarten heran\u00a0\u2013 und kann bereits beobachten, wie sein Plan Form annimmt. \u201eIch habe mit meiner Oma fr\u00fcher noch Mais angepflanzt\u201c, sagt Grothe. \u201eAber viele wissen ja heute gar nicht mehr, wie das geht.\u201c Das will der 25-J\u00e4hrige \u00e4ndern und Kindern Landwirtschaft nahebringen\u00a0\u2013 mit all ihren Hindernissen. In der Nacht ist eine Horde Wildschweine \u00fcber den frisch angelegten Weinberg hergefallen, die Ingwerknollen haben die Schweine schon ausgebuddelt. \u201eDie haben aber offenbar nicht geschmeckt\u201c, sagt Grothe.<\/p>\n<p><strong>Am Biesdorfer See entsteht auf 4000 Quadratmeter Fl\u00e4che ein neuer B\u00fcrgergarten<\/strong><\/p>\n<p>Bis vor Kurzem war die 4 000 Quadratmeter gro\u00dfe Fl\u00e4che nahe dem Biesdorfer See Brachland, Gestr\u00fcpp wucherte neben wildem Rhabarber, ein Holunderstrauch neben Plastikm\u00fcll. Bald soll man hier Wein, Kartoffeln und Ingwer ernten k\u00f6nnen. \u201eWir wollen erst mal beobachten, was hier bereits nat\u00fcrlich w\u00e4chst\u201c, sagt die 64-j\u00e4hrige Mitg\u00e4rtnerin Gerlinde, die neben Mann und Tochter auch den f\u00fcnfj\u00e4hrigen Enkel mit zum Gartenprojekt bringt: \u201eDamit er lernt, dass Fischst\u00e4bchen nicht im Wasser schwimmen und man einen Apfel auch noch essen kann, wenn an einer Stelle ein Wurmloch ist.\u201c<\/p>\n<p>Das Besondere an dem Gemeinschaftsgarten: Er steht allen f\u00fcr eigene Ideen offen, die dann gemeinschaftlich umgesetzt werden. \u201eDa kann es sein, dass einer das Beet anlegt, ein anderer dort etwas pflanzt und ein Dritter das irgendwann erntet\u201c, sagt Grothe. Der Garten ist als Modellprojekt gedacht: \u201eMan muss heute in den Supermarkt gehen, um einen Apfel zu kaufen \u2013 dabei k\u00f6nnte der auch einfach vor der T\u00fcr wachsen\u201c, sagt Grothe. Gleichzeitig k\u00f6nnen die freiwilligen G\u00e4rtner hier praktische Erfahrungen mitnehmen: \u201eIch habe immer \u00fcberlegt, mir einen Bienenstock in den Garten zu stellen\u201c, erz\u00e4hlt G\u00e4rtnerin Iris. \u201eAber irgendwie habe ich mich nie getraut.\u201c Vielleicht \u00e4ndert sich das durch die Imkerin, die demn\u00e4chst ihre Bienen nach Biesdorf bringen will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1349\" src=\"http:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts3.png\" alt=\"\" width=\"806\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts3.png 806w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts3-300x158.png 300w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts3-768x404.png 768w, https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/ts3-624x328.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Prinzessinnengarten. Robert Shaw (mit M\u00fctze) geh\u00f6rt zu den Gr\u00fcndern des Kreuzberger Gemeinschaftsgartens. Hier betreut er einen&#8230;FOTO: DORIS SPIEKERMANN-KLAAS<\/p>\n<p>Doch nicht jeder glaubt an die Zukunft einer \u201eessbaren Stadt\u201c, die sich selbst versorgen kann. \u201eMan kann die Stadt nicht isoliert betrachten, sondern muss immer auch das Land mitdenken\u201c, sagt Robert Shaw, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Mitgr\u00fcnder des Prinzessinnengartens am Moritzplatz. Das Kreuzberger Pionierprojekt zieht mittlerweile so viele interessierte Besucher an, dass die G\u00e4rtner vor lauter Fragenbeantworten gar nicht zum S\u00e4en und J\u00e4ten kommen. \u201eAber das ist ja auch die Idee\u201c, sagt Shaw. Der Garten solle dazu dienen, Landwirtschaft zu vermitteln, \u201edamit die Leute erleben, wie viel Arbeit eigentlich in den Bio-Radieschen f\u00fcr 29 Cent steckt\u201c \u2013 aber auf keinen Fall die Landwirtschaft auf dem Land ersetzen. Angesichts der knappen Fl\u00e4chen und steigenden Mieten sei es unsinnig, in der Stadt von Selbstversorgung zu tr\u00e4umen, sagt Shaw. Au\u00dferdem bef\u00fcrchtet er, dass bei einer Verlagerung nachhaltiger Anbaumethoden hinein ins Stadtgebiet auf dem Land \u201enur noch mehr Energiemais angebaut\u201c w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Urbanes G\u00e4rtnern kann zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen<\/strong><\/p>\n<p>Was in der Stadt aber gut funktioniere, seien Anbauformen und Produkte, die sich f\u00fcr die konventionelle Landwirtschaft nicht lohnen. Die Prinzessinneng\u00e4rten setzen auf Vielfalt und seltene Arten: \u201eF\u00fcr kaum einen Bauern macht es finanziell Sinn, 72 verschiedene Tomatenarten anzubauen\u201c, sagt Shaw. In der urbanen Landwirtschaft k\u00f6nnen seltene Arten aber einen wertvollen Beitrag zur Biodiversit\u00e4t leisten \u2013 und neuen Geschmack auf den Teller bringen. Man m\u00fcsse jedoch bedenken, was \u00f6kologisch sinnvoll sei: Indoor-Gem\u00fcseanbau etwa sieht Shaw kritisch, da hier der Energieverbrauch in keinem Verh\u00e4ltnis zum Endprodukt stehe. \u201ePilze oder Sprossen dagegen wachsen auch mit wenig Licht oder auf Kaffeesatz.\u201c<br \/>\nDie Prinzessinneng\u00e4rtner erproben selbst immer wieder Neues: K\u00fcrzlich haben sie ein urbanes Landwirtschaftsprojekt auf einer Teilfl\u00e4che des ehemaligen St. Jacobi-Friedhofes in Neuk\u00f6lln gestartet, mittelfristig ist ein Abo-Kisten-Projekt mit seltenen Obst- und Gem\u00fcsesorten geplant. Denn auch wenn seltene Arten sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, sind sie kein Selbstl\u00e4ufer: \u201eEtwa 40 Prozent unserer Ernte gehen an unser Restaurant, weitere 40 Prozent werden direkt geerntet \u2013 und f\u00fcr 20 Prozent finden wir keine Abnehmer\u201c, sagt Shaw. Viele w\u00fcssten einfach nicht, was sie etwa mit einer Mexikanischen Mini-Gurke anfangen sollen. Urbane Landwirtschaft neu zu denken, f\u00fcr Shaw sollte das auch mit dem Anspruch verbunden sein, Sortenvielfalt zu erhalten und alternative Anbaumethoden zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><strong>Frischauf zur Ernte: Wege zum Urban Gardening<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8222;Food Revolution 5.0&#8220; |<\/strong>\u00a0Die Ausstellung &#8222;Food Revolution 5.0&#8220; zu Zukunftsszenarien der Ern\u00e4hrung ist bis zum 30. September im Kunstgewerbemuseum zu sehen. Der Eintritt kostet 8 Euro, erm\u00e4\u00dfigt 4 Euro, ge\u00f6ffnet Di-Fr 10-18, Sa\/So 11-18 Uhr. Der Essbare Garten im Kulturforum ist frei zug\u00e4nglich. Begleitend zur Ausstellung finden Veranstaltungen zu Themen wie \u201eEssbare Stadt\u201c, \u201eK\u00fcche der Zukunft\u201c und \u201eFood Design\u201c statt. Au\u00dferdem gibt es Workshops f\u00fcr Familien und Kinder mit dem Titel \u201eWas essen wir morgen?\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/smb.museum\/ausstellungen\/detail\/food-revolution-50.html\">smb.museum\/ausstellungen\/detail\/food-revolution-50.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Markthalle IX |\u00a0<\/strong>Nutzpflanzen f\u00fcr den eigenen Balkon, Garten oder Hinterhof erhalten Sie unter anderem bei Pflanztauschaktionen im Prinzessinnengarten oder den gesamten Mai \u00fcber jeden Samstag in der Markthalle 9 in Kreuzberg.\u00a0<a href=\"https:\/\/markthalleneun.de\/\">markthalleneun.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Allmende-Kontor<\/strong>\u00a0| Wem weder Balkon noch Hinterhof zur Verf\u00fcgung steht, kann sich auf vielen Fl\u00e4chen auch eine kleine Parzelle mieten: etwa beim Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld, einem der gr\u00f6\u00dften Berliner Landbauprojekte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/allmende-kontor.de\/\">allmende-kontor.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Stadtbienenhonig<\/strong>\u00a0| Naturbelassenen Honig von Berliner Bienen gibt es bei der Stadtimkerin Erika Mayr, die ihre Bienenst\u00e4nde unter anderem auf dem Zeughof Kreuzberg, dem Kraftwerk Mitte und auf dem Messegel\u00e4nde aufgestellt hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/stadtbienenhonig.com\/\">stadtbienenhonig.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Infarm<\/strong>\u00a0| Gem\u00fcse ernten im Supermarkt? Das geht im Metro-Gro\u00dfmarkt in Friedrichshain sowie in einigen Edeka-Gro\u00dfm\u00e4rkten, etwa dem Edeka-Center in Moabit. Hier w\u00e4chst frischer Salat der Firma \u201eInfarm\u201c direkt im Supermarkt und kann frisch gepfl\u00fcckt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/infarm.de\/\">infarm.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mundraub.org<\/strong>\u00a0| Die Webseite Mundraub.org bietet einen \u00dcberblick \u00fcber Orte, an denen man in der Stadt Obst, Gem\u00fcse und Kr\u00e4uter ernten kann. Auf einer Karte k\u00f6nnen neue Fundorte von Obststr\u00e4uchern oder B\u00e4umen eingetragen werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mundraub.org\/\">mundraub.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"padding-bottom:10px; padding-top:5px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_toolbar\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/lang\/de\/share-medium.png\" style=\"border:0px; padding-top: 5px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_t=new Array(\"Twitter\",\"Facebook\",\"Google Plus\");var hupso_background_t=\"#EAF4FF\";var hupso_border_t=\"#66CCFF\";var hupso_toolbar_size_t=\"medium\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_t=\"\";var hupso_title_t=\"Essbare%20Stadt%20-%20Urbangardening%20-%20Artikel%20aus%20dem%20Tagesspiegel\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/share_toolbar.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tagesspiegel &#8211; 23.05.2018 So schmeckt Berlin Die Hauptstadt wird zum Ernteland \u2013 dank der wachsenden Zahl urbaner G\u00e4rtner und der Wiederentdeckung essbarer Wildpflanzen. Auch der Senat will gr\u00fcne Freifl\u00e4chen sch\u00fctzen. MADLEN HAARBACH Apfelb\u00e4ume am Kulturforum. Zur Ausstellung &#8222;Food Revolution 5.0&#8220; zur Zukunft der Ern\u00e4hrung verwandelt sich die Piazza vor dem&#8230;FOTO: KITTY KLEIST-HEINRICH Was werden wir [&hellip;]<\/p>\n<div style=\"padding-bottom:10px; padding-top:5px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_toolbar\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/lang\/de\/share-medium.png\" style=\"border:0px; padding-top: 5px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_t=new Array(\"Twitter\",\"Facebook\",\"Google Plus\");var hupso_background_t=\"#EAF4FF\";var hupso_border_t=\"#66CCFF\";var hupso_toolbar_size_t=\"medium\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_t=\"\";var hupso_title_t=\"Essbare%20Stadt%20-%20Urbangardening%20-%20Artikel%20aus%20dem%20Tagesspiegel\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/share_toolbar.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[285,2,117,3,249],"tags":[286,193,287],"class_list":["post-1346","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-essbarer-kiez","category-lankwitz","category-marktplatz-der-ideen","category-runder-tisch","category-umweltschutz","tag-essbarer-kiez","tag-lankwitz","tag-urbangardening"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1346"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1346\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1351,"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1346\/revisions\/1351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunft-lankwitz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}