Archiv der Kategorie: Umweltschutz

Essbare Stadt – Urbangardening – Artikel aus dem Tagesspiegel

Tagesspiegel – 23.05.2018

So schmeckt Berlin

Die Hauptstadt wird zum Ernteland – dank der wachsenden Zahl urbaner Gärtner und der Wiederentdeckung essbarer Wildpflanzen. Auch der Senat will grüne Freiflächen schützen.
MADLEN HAARBACH

Apfelbäume am Kulturforum. Zur Ausstellung „Food Revolution 5.0“ zur Zukunft der Ernährung verwandelt sich die Piazza vor dem…FOTO: KITTY KLEIST-HEINRICH

Was werden wir morgen essen? Wie wird es aussehen? Und wo sollen die Lebensmittel herkommen? Diesen Fragen stellt sich die Ausstellung „Food Revolution 5.0“, die ab diesem Wochenende im Kunstgewerbemuseum zu sehen ist. Mehr als 30 internationale Designer stellen ihre Ideen für die Ernährung der Zukunft vor. Die Visionen reichen vom 3-D-Drucker für In-vitro-Fleisch über die Insektenfarm für den Hausgebrauch bis hin zu Indoor-Gewächshäusern und Algenreaktoren. Kuratorin Claudia Banz will mit der Ausstellung Denkanstöße für die aus ihrer Sicht dringend notwendige Revolution der globalen Ernährung geben. Und sie ist überzeugt, dass dazu auch die wachsenden Städte einen wichtigen Beitrag leisten müssen. Wie das aussehen könnte, ist vor der Tür des Kunstgewerbemuseums zu erfahren: Zur Ausstellung wurde die Piazza im Kulturforum zum „Essbaren Garten“ umgestaltet – inklusive Streuobstwiese. Für Besucher ist das Ernten ausdrücklich erlaubt.

Urbanes Gärtnern und Ernten sind schwer in Mode. In Berlin zählt die Stiftung Interkultur aktuell fast 100 Gartenprojekte – von kleinen Flächen mit fünf Gärtnern bis zu großen Projekten wie den Prinzessinnengärten oder dem Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld. Der Berliner Senat will „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ – so steht es in der rot-rot-grünen Koalitionsvereinbarung. Vorbild dafür könnte die rheinland-pfälzische Kleinstadt Andernach sein, die sich vor knapp einem Jahrzehnt als „essbare Stadt“ neu erfand: Grünflächen wurden mit essbaren Pflanzen wie Mandeln, Pfirsichen und Äpfeln bepflanzt, die von der Bevölkerung frei geerntet werden können.

Diesem Beispiel folgend sollen neue Flächen zum Gärtnern einen festen Platz in der Berliner Freiraumstrategie erhalten, sagt Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Auch die Stelle eines Urban-Gardening-Beauftragten soll bald besetzt werden. Parallel werden seit drei Jahren Werkstattgespräche zum Stadtgärtnern organisiert, demnächst soll eine Charta für die Entwicklung des Berliner Stadtgrüns erarbeitet werden.

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Marktplatz der Ideen – Wichtige Infos im Überblick

Der Marktplatz der Ideen 2020 ist nun vorüber und es ist eine Menge passiert an den zwei Tagen. Viele Ideen und Anregungen, spannende Diskussionen und hilfreiche Tipps. Zwei bunte Tage mit einem tollen Programm und für das erste al in dieser Form auch einer Statistik, die sich sehen lassen kann:

Statistik:

  • Zeit:
    • 2 Tage
    • insgesamt 4 Blöcke à 3 Stunden = 12 Stunden
  • Räume:
    • 4 x Politik (je 1 Stunde)
    • 12 x Themen (je 1 Stunde)
    • 4 x Kids und Teens (je 3 Stunden)

 

  • Gäste / Experten: 
    • 12 Gäste / Experten zu 12 Themen
    • 4 Gäste / Experten für die Themen der Kids und Teens

 

  • Besucher:
    • 40 Besucher (Erwachsene, Kids und Teens) incl. der Moderatoren, die punktuell auch Besucher waren
  • Chats:
    • 15 Erwachsenen Chats
    • 4 Kids und Teens
    • 1386 Beiträge gesamt Ø 73 Beiträge pro Chat
      • Erwachsene 1099 Beiträge in 15 Chats
      • Kids und Teens 287 Beiträge in 4 Chats
    • Beitragsstärkste Themen:
      • Erwachsene:
        • Pandemie: 103 Beiträge
        • Bienen: 100 Beiträge
      • Kids und Teens:
        • Sicherheit: 177 Beiträge

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Marktplatz der Ideen – Online Tag 2

Der erste Tag vom Marktplatz der Ideen – Online 2020 ist erfolgreich zu Ende gegangen und heute folgt Tag 2.

Hier der Einladungslink zum Discord-Server (Anmeldung bei Discord erforderlich):

https://discord.gg/ufVCB8z

Wie das geht können Sie hier lesen! – Erklärung Discord Anmeldung

Sollte es Probleme mit der Anmeldung geben dann schreiben Sie mich bitte einfach an!
Silvia Härtel
Kontakt

Das Programm ist auch heute wieder bunt und die Gäste sind vielseitig.

Aus dem Bezirksamt sind heute dabei

  • Bezirksstadträtin M. Schellenberg Abt. Immobilien , Umwelt und Tiefbau und
  • Bezirkststadtrat und stellv. Bezirksbürgermeister  M. Karnetzki – Abt. Ordnung, Nahverkehr und Bürgerdienste.

Weitere Themen und Gäste sind:

  • Wie kann ein gutes Miteinander im Stadtpark Steglitz gelingen?
  • Im Gespräch mit Polizei und Ordnungsamt mit Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei Abschnitt 46 und Ordungsamt Steglitz-Zehlendorf Jugendschutzkontrollen
  • Öffentliche Plätze – Gemeinsam nutzen mit Outreach Mobile Jugendarbeit, Berliner Polizei und Ordnungsamt
  • Bürgerbeteiligung – Wo kann ich mich einbringen?
  • Bienen in Lankwitz – Wie können wir helfen? mit Dr. S. Härtel Experte vom Nabu Berlin für Bienen, Hummeln und Wespen und ehrenamtlicher Betreuer der Bienen im KiJuFam Käseglocke
  • Grünes Lankwitz – Wie kann unser Kiez schöner werden? mit Fr. Dr. l. Quabeck zur  Ideensammlung für einen Aktivplatz im Gemeindepark Lankwitz

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Gäste des Marktplatz der Ideen stellen sich vor: Thementisch 4 – Bienen im Kiez

Jeden Tag  fliegen Bienen fleißig von Blüte zu Blüte, um Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs zu sammeln. Wie können wir den gefährtdeten Bienen bei ihrer für uns so wichtigen Bestäubungsarbeit helfen? In dem KiJuFam Käseglocke leben seit 2018 Wild- und Honigbienen. Sie werden betreut von unserem ehrenamtlichen Experten für Bienen, Dr. Stephan Härtel. Er leitet das Bienen-Projekt in der Käseglocke, um den Kindern und Jugendlichen das Leben der Bienen näher zu bringen und sie für das Thema zu sensibilisieren. Wir konnten ihn gewinnen am Marktplatz der Ideen einen Thementisch zu begleiten, und bei Interesse stellt er kleinen Gruppen gerne die neuen Bewohner der Käseglocke vor.

Die Fragestellung für den Thementisch ist, was können wir tun, um Bienen und andere Bestäuber im Kiez zu unterstützen. Die Bienen in der Käseglocke sind nicht die einzigen Bienen in Lankwitz. Neben den natürlich vorkommenden Wildbienen gibt es auch noch mehrere Imker und ihre Honigbienen im Kiez.

Zur Vorbereitung zu diesem Thema haben wir Ihnen ein paar Links zusammengesucht die sich mit dem Thema auseinandersetzen:

Bienen & Co:
„Die Bienen sind eine Insektenfamilie, die weltweit mit 12.000 verschiedenen Arten vertreten ist. Im Zusammenhang mit der Imkerei denken wir freilich nur an unsere Honigbienen (Apis mellifera). Sie ist eine der wenigen staatenbildenden Insekten und gerade wegen dieser Eigentümlichkeit für uns so nutzbringend. Durch das Überwintern als ganzes Volk (im Winter 5.000 bis 10.000 Einzeltiere), steht im zeitigen Frühjahr eine große Anzahl Bienen zur Bestäubung der Obstbäume, Beerensträucher und anderer Frühjahrsblüher zur Verfügung. Dieser Nutzen der Bienen ist um ein Vielfaches höher als der, der dem Imker durch den Honigertrag erbracht wird….“ Hier geht´s zur Webseite vom Imkerverein Lichtenrade e.V.

Wenn das Summen verstummt:
„Seit Jahren warnen Forscher, dass es den Bienen schlecht geht. Das Ausmaß des Bienensterbens und seine Ursachen werden kontrovers debattiert. Sicher ist: Ihre Bestäubungsleistung hat eine immense ökonomische Bedeutung für die Landwirtschaft….“ Hier geht´s zu einem sehr ausführlichen Beitrag vom Deutschlandfunk Kultur geschrieben von Susanne Billig und Petra Geist.

Wenn sie mehr über Bienen erfahren wollen, und auch wie wir sie unterstützen können, dann kommen Sie beim Marktplatz der Ideen 2019 vorbei. Das Thema „Bienen im Kiez“ wird wie folgt besprochen:

Marktplatz der Ideen 2019
am 1. Juni 2019
Zeit: 18.00 bis 19.00 Uhr

Kommen Sie vorbei und gehen Sie mit  Herrn Dr. Härtel  ins Gespräch.

 

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