Wir haben hier in mehren Artikeln ausführlich darüber berichtet was rund um den Gemüsestand an der Lankwitz-Kirche los ist. Wir möchten von daher hier nur eine kleinen Abriss der ganzen Geschichte zusammenfassen.
Es startete alles mit einem Flugblatt was eine Bürgerin an den Runden Tisch mitbrachte mit dem Gedanken: „Da müssen wir doch was tun, das ist eine Institution im Kiez!“ Darauf ging es los. Es gab Treffen in den unterschiedlichsten zusammenhängen. Herr Lehmann-Tag – Leiter vom Ordnungsamt, war zu Gast beim Runden Tisch, der Kiez-Report hat mehrere Beiträge über die gesamte Situation gemacht, Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten Fraktionen der BVV haben sich stark gemacht was zu ergründen und ins positive zu wenden. Es kam schließlich auf Nachfrage von Herrn Lehmann-Tag zu einem Vorort-Termin wo gemeinsam geschaut wurde wo der Gemüsestand hinkommen kann, wo er gegen keine geltenden Vorschriften verstößt. Der Platz wurde gefunden, an der Unterführung zwischen dem Optiker und dem Dönerladen wo es zur Eisdiele geht. Anhand des Protokolls was von diesem Termin gefertigt wurde, ergab sich die Genehmigung. Nun passierte eine ganze Weile nichts, bis vor ca. 14 Tagen der Gemüsestand wieder da war.












Am Anfang ist wie bei den meisten Dingen eine Idee! Diese entstand bei einem netten Plausch im Film-Kultur-Café mit unserem allseits beliebten Kiez-Reporter. Wir plauschten über dies und das, über Lankwitz und die Menschen, die in unser aller Kiez wohnen. Die Lankwitzer sind besonders. Das denken wahrscheinlich alle Bezirke irgendwo von sich, aber ich denke in Lankwitz ist alles ein bisschen langsamer, als im Rest der Welt. Das ist nicht negativ gemeint, sonder total positiv. Ich bin selbst in Lankwitz groß geworden und hätte mich das Schicksal nicht nach Lichterfelde verschlagen, würde ich da heute noch wohnen und nicht nur arbeiten. – Die Frage die im Raum stand war, was könnte die Lankwitzer interessieren, was könnten sie spannend finden und würden sie an einem Abend ihr Haus verlassen? Wir kamen auf eine Art von Talkrunde mit interessanten Gästen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Idee war geboren und war einfach toll. Nur man weiß ja nie, ob das auch andere Menschen finden? Das war die Herausforderung. Die Gäste waren schnell gefunden und sie hatten auch alle Zeit und Lust zu kommen. Am Freitag war es dann soweit, 19.00 Uhr im Film-Kultur-Café in Lankwitz. Ab 18.30 Uhr füllte sich der kleine Raum. Die Stimmung war gut und die Spannung groß.
